Körperfettwaagen - eine sinnvolle Investition?


Für sehr viele Menschen gehört der Gang auf die Waage zu den allmorgendlichen Ritualen wie das Zähneputzen. Laut einer Statistik gehen rund 48% der Bevölkerung mindestens einmal in der Woche auf die Waage. Immer mehr Menschen vertrauen bei der Gewichtskontrolle aber nicht mehr nur der normalen Personenwaage, sondern der Körperfettwaage, die auch zur Gruppe der Messwerkzeuge gehört.


Körperfettwaagen erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, sind aber im Gegenzug auch sehr umstritten. Nach Meinung von Ärzten und Ernährungsexperten sind Körperfettwaagen zu ungenau. Bei der Gewichtskontrolle müssen immer einige Punkte besonders berücksichtigt werden. Dazu gehört unter anderem auch die vor dem Wiegen getrunkene Menge Flüssigkeit. In dieser Hinsicht liefert eine Körperfettwaage nicht immer exakte Daten. Auch der monatliche Zyklus bei Frauen verändert das Gewicht. In diesem Fall ist eine normale Personenwaage die bessere Kontrolle als eine Körperfettwaage.


Um mit einer Körperfettwaage genau messen zu können, ist es empfehlenswert den eigenen Body-Maß-Index zu kennen. Mit dem so genannten BMI kann man feststellen, ob man normalgewichtig, zu dünn oder zu dick ist. Zusammen mit einer regelmäßigen Gewichtskontrolle auf der Körperfettwaage kann so das ideale Gewicht errechnet werden. Den BMI festzustellen ist relativ einfach. Man muss dazu nur das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Zentimetern teilen und das Ganze in Meter zum Quadrat rechnen.